Warum ich ein Dragon bin?

Name:
Geburtsjahr:
Familienstand:

Beruf:


Hobbys:
Tischtennis seit:
Mitglied seit:
Funktion:
Lizenzen:


Höchste Spielklasse:
Bisherige Vereine:
Größten Erfolge als Teamleitender Trainer:

Udo P. Karkowski
1946
50 Jahre verheiratet
3 Kinder und 7 Enkel
Polizeibeamter
Betriebswirt EDV
Erzieher
Sport,
1976
1976
Abteilungleiter und Trainer
Tischtennis Trainer B – und
Kinder und Jugentrainer Lizenz
Trainer-B-Lizenz Orthopädie
2.Bezirksliga, Bezirk 2 S-H
Tischtennis nur FT Preetz
Die FT Preetz hat mit ihren Spielerrinnen und Spielern  von Kreismeisterschaften  und
Kreirangliste bis zu  Weltmeisterschaften und
Weltranglisten alle mögliche
Titel gewonnen, hinzu kommt bei den Paralympics der Gewinn einer Bronze- und einer Silbermedaillie.

Ich bin sehr gerne bei den FT Preetz Dragons weil:

Im Jahr 1975 plätscherte eine Tischtennis-Hobbygruppe in der Alten Wilhelminenhalle so vor sich hin. Es trafen sich 3-5 Jugendliche und der Spartenleiter freitagabends zum gelegentlichen Keulenschwingen. Das war die Zeit, zu der mich ein Nachbar von meinem gemütlichen Sofa hievte und samt Schläger in die Turnhalle schleppte. Er war der Meinung, er und ich bräuchten Bewegung. Er machte sich dann auch baldigst wieder aus dem Staub. ich blieb! Ebenfalls aus dem Staub machte sich dann auch der verantwortliche Spartenleiter. Ich blieb! Da die Vereinsführung die Jugendlichen nicht allein in der Sporthalle trainieren lassen konnte, brauchte man einen neuen Spartenleiter.

Ich blieb und wurde Mutter und Vater einer Tischtennisabteilung, d.h. Abteilungsleiter und Trainer in einer Person. Ich scharte mit meinen damals 30 Jahren ein Häuflein von Schlagwilligen um mich und wurde zum ,,Leader of the pack“ anstatt, wie es meinem Alter geziemte, abends wohlig auf dem heimischen Sofa zu lümmeln oder mich biertrinkend dem Fernsehen zu widmen. Während andere ihre Hühner sattelten und in die Stadt ritten, sattelte ich um, und zwar vom Handball zum Tischtennis – so schnell geht das.

Kurz danach erfolgte ein Umzug in die FriedrichEbert-Halle, die für eine sehr lange Zeit unsere Heimat werden sollte. Ich, natürlich im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte, hatte nichts anderes zu tun, als die Abteilung dem Verband zu melden, um zukünftig am Punktspielbetrieb teilnehmen zu können. Und dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Traf ich doch auf meiner ersten Kreisversammlung einen netten Herrn, der mich fragte, was die FT denn bitteschön mit einer Tischtennisabteilung wolle? Schließlich hätte sein Verein in Preelz doch eine gutgeführte Selbige. Dieser Spruch schaffte mich nun endgültig. Ja, was wollte ich eigentlich dort ? Ich blieb, und wurde nun vollends zum Ping-Pong-Junkie !!!!!!

Wenn der nette Herr von damals gewußt hätte, was er mit seiner Bemerkung auslösen würde, hätte er sich wahrscheinlich lieber die Zunge abgebissen. Jawohl, er trägt die Schuld daran, das ich immer noch da bin. Sein Verein hat unsere Aktivitäten dann später besonders zu spüren bekommen. In der weiteren Zukunft gab es dennoch einen sportlichen und fairen Umgang miteinander. Meine PingPong-Würde wurde nicht mehr in Frage gestellt. So, nun aber genug vom Verursacherprinzip und PingPong-Junkies! Wie ging es weiter? Die Entwicklung der Tischtennisabteilung nahm einen stetigen Aufschwung. Das gute Trainingsangebot und auch die gute Betreuung außerhalb der Trainingsnachmittage und -abende sprach sich herum und mit dem ständigen Zuwachs erhöhte sich auch die Zahl der Leistungsträger.